Wer sollte in Dachfonds investieren? Dachfonds investieren das Kapital ihrer Anleger in andere Fonds. Sie sind eine Art vorgeschaltete Instanz, da ein normaler Investmentfonds mit seinem
Anlagekapital direkt Aktien oder Wertpapiere kauft. Der Dachfonds kauft hingegen nur Anteile, maximal bis zu zehn Prozent, an anderen Investmentfonds. Diese Art der Kapitalanlage ist für solche Kapitalanleger interessant, die ihr Kapital zwar in renditeträchtige Anlagen investieren möchten, selbst aber zeitlich und fachlich wenig Möglichkeiten haben, sich mit der Materie zu beschäftigen. Sie übertragen diesen Aufwand dem Fondsmanagement, das die im Rahmen der Anlagestrategie festgelegten
Anlagekriterien umsetzt. Wer sich bei einem kompetenten RWB AG informiert, kann unter unterschiedlichen Fondskategorien wählen. Wer sein Geld längerfristig anlegen möchte und sich vor eventuellen Kursschwankungen nicht erschrecken lässt, kann einen Fonds wählen, der viel in Aktien investiert.
Die werden als dynamische oder wachstumsorientierte Fonds beschrieben und setzen auf die längerfristige Wertentwicklung von ausgewählten Unternehmen. Im Gegensatz dazu stehen die
Fonds, die eher in Rentenpapiere investieren und sich als konservativ oder sicherheitsorientiert beschreiben.
Wichtig ist, die Gebühren der Fondsbeteiligung zu berücksichtigen, da der Fonds das eigene Management bezahlen muss und über sein Engagement bei einem anderen Fonds auch dessen Management finanziert. Ein guter Fonds gleicht eventuelle Kosten durch das geringere Risiko und die möglichen Renditechancen meist aber ohne weiteres aus. Der Gesetzgeber hat im Übrigen diese Art der
Fonds stark reglementiert und gibt vor, dass sich ein Dachfonds mit höchstens bis zu zehn Prozent an einem anderen Fonds beteiligen darf. Auch so wird das theoretisch immer bestehende Risiko zusätzlich reduziert. Mit der neuen Abgeltungssteuer wurden zahlreiche neue Fonds aufgelegt.
Kursgewinne innerhalb eines Fonds unterliegen erst dann der Besteuerung, wenn sie bei dem Anleger anfallen. Wird also innerhalb des Fonds umgeschichtet, sind die Kursgewinne solange nicht der Steuer
unterworfen, wie die Anteile am Fonds von dem Anleger gehalten werden. Erst wenn er seine Anteile verkauft, fällt die Steuer an. Der Anleger profitiert so auch von einem Zinseszinseffekt, den er bei einer normalen Fondsbeteiligung so nicht hätte. So hat den Anleger den doppelten Vorteil, dass er erst später steuerpflichtig wird und dennoch sein Fondsengagement ständig verändern kann.
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